Länderinfos Brasilien
Lage:
5º nördliche bis 33º südliche Breite, 35º bis 74º westliche Länge, grenzt an alle Länder Südamerikas außer Chile und Ecuador, Brasilien nimmt mit 8,5 Mio. qkm fast die Hälfte Südamerikas ein.
Klima:
Trockenes Buschland im Landesinneren, Regenwald am Amazonas und Strände an
der Ostküste sorgen für ein regional stark unterschiedliches Klima.
Im Süden sind die Temperaturen gemäßigter.
Regenzeit ist im Norden Januar - April, im Nordosten April - Juni und in
Rio/São Paulo November - März.
Reisezeit:
Die
klimatischen Verhältnisse sind in Brasilien sehr unterschiedlich. Tropisch
feuchte Zonen im nördlichsten Landesteil und den Dschungelgebieten des
Amazonasbeckens sorgen für hohe Temperaturen und teilweise heftige
Regenfälle. An der Küstenlinie herrscht ein subtropisches Klima mit
mittleren Temperaturen zwischen 21 und 24 Grad Celsius vor. Während man im
Norden am Atlantik das ganze Jahr baden kann, kommt es ganz im Süden in den
Wintermonaten Juni und Juli teilweise zu Schneefällen in den Bergen.
Demgegenüber können im südöstlichen Küstenabschnitt im Sommer Spitzenwerte
von 40 Grad Celsius erreicht werden. Den westlichen Landesteil kennzeichnen
trocken-warme Wintermonate und feucht-heiße, regenreiche Sommer. Lediglich
in den höher gelegenen Orten fallen die Temperaturen auf unter 10 Grad ab.
Für die meisten Gegenden Südamerikas ist der Besucher mit normaler luftiger
Kleidung richtig ausgestattet. Wer an einer Exkursion in den Urwald
teilnimmt, sollte mit robuster Kleidung und strapazierfähigem Schuhwerk
ausgerüstet sein. An heißen Tagen sind Sie mit legerer Kleidung am besten
beraten. Bedenken Sie auch die intensive Strahlung durch die tropische
Sonne, durch die empfindliche Haut stark geschädigt werden kann. Besonders
während des Sommers in Südamerika sollten Sie auf eine ausreichende
Kopfbedeckung und eine entsprechende Sonnenschutzcreme zurückgreifen können.
Sprachen:
Die Amtssprache ist Portugiesisch in brasilianischer Variante. Englisch wird
vereinzelt gesprochen. Im Süden wird auch gelegentlich Deutsch gesprochen,
besonders in Santa Catarina, Rio Grande do Sul und Paraná ebenso Französisch
und Italienisch(vereinzelt). Weiterhin gibt es rund 200 Indianersprachen.
Bevölkerung:
175 Millionen, Wachstum 1,3 % p.a.
regionale Verteilung:
Die regionale Verteilung der Bevölkerung ist in
Brasilien sehr ungleich. Der größte Teil, nämlich ca. 44 Prozent, lebt in
den südöstlichen Bundesstaaten; 29 Prozent leben im Nordosten, 15 Prozent im
Süden, 6 Prozent im Mittelwesten und ebenfalls 6 Prozent im Norden.
Entsprechend schwankt die Bevölkerungsdichte z.B. zwischen rund 300
Einwohnern pro km² in Rio de Janeiro und 2 in Roraima im Amazonasgebiet.
ethnische Verteilung:
Nicht ganz leicht lässt sich die Verteilung der
Bevölkerung nach ethnischen Gruppen bestimmen. Nach der Statistik ist sie
wie folgt: Weiße 53%, Mulatten 22%, Mestizen 12%, Schwarze 11% und sonstige
2%.
Bildung:
Die Analphabetenrate
liegt in Brasilien bei ca. 15 Prozent. Zu gleichen Teilen auf Männer und
Frauen verteilt.Dank einer Reihe von
Programmen gehen heute weit mehr Kinder zur Schule als früher - die
Anwesenheitsraten zeigen steigende Tendenz, während Fälle von Schulabbruch
oder wiederholten Schuljahren immer seltener werden. Dies trägt zum Teil
auch zur Abschaffung der in Brasilien immer noch existierenden Kinderarbeit
bei.
Die Ergebnisse geben allen Grund zur Hoffnung: Von 1995 bis 1999 wurden etwa 3,4 Millionen Kinder
eingeschult. 97% aller Kinder zwischen 7 und 14 Jahren kommen ihrer
Schulpflicht nach. Im Rahmen des „Computergestützten
Alphabetisierungsprogramms" (alfabetização digital) konnten mehr als 30.000
Computer zur Verfügung gestellt sowie über 8.000 speziell dafür
qualifizierte Lehrer zusätzlich ausgebildet werden. Das
Schulstipendien-Programm (Programa Bolsa-Escola) kam bislang landesweit mehr
als 100.000 Familien zugute. Die Hochschulimmatrikulationsrate ist nach 15
Jahren der Stagnation um 25% gestiegen. Die Zahl der Promotionsanwärter
wuchs um 28%, die der Post-Doc-Studenten (Mestrado-Anwärter) um 16%. Pro
Jahr werden zurzeit etwa 4000 Doktor-Titel verliehen. Trotz dieser positiven
Zahlen sind die tiefgreifenden, nachhaltigen Folgen dieses Reformwerkes nur
indirekt spürbar. Am Ende der nachhaltigen Bemühungen um Bildung für alle
Brasilianer werden eine größere Lebensqualität, eine bessere
Arbeitsbefähigung, ein höheres Einkommen und damit eine bessere Zukunft für
das ganze Land stehen.
Religion:
Ca. 75 % der Brasilianer sind römisch-katholisch; zunehmend protestantische Gruppen und
Sekten; verbreitet synkretistisch-animistische Kulte (Mischung
verschiedener Religionen, Philosophien, Weltanschauungen, Kulte,
Stilrichtungen und Gedankensysteme, indem Elemente aus verschiedenen schon
bestehenden Einflüssen zu einem neuen System verbunden werden.)
Weiterhin existieren
verschiedene Naturreligionen der Indianer und afrobrasilianische Kulte.
Währung:
Brasilianischer Real, 1 Real (R$) = 100 Centavos
Zahlungsverkehr:
Im Allgemeinen werden internationale Kreditkarten(Visa, MasterCard, Eurocard, Amexco, Diners) in
Brasilien problemlos akzeptiert.
Trotzdem ist es ratsam, sich bereits am Flughafen per Kreditkarte Bargeld zu besorgen und
Reiseschecks dabei zu haben.
Die Zahl der ans Maestro-System angeschlossenen Geldautomaten ist ständig steigend.
Ladenöffnungszeiten:
Mo-Fr 09.00-19.00 Uhr
Sa 09.00-13.00 Uhr
.
Einkaufszentren: Mo-Sa 10.00-18.00 Uhr, So 13.00-18.00 Uhr
Öffnungszeiten variieren, zahlreiche Geschäfte schließen
erst in den späten Abendstunden.
Allgemein:
Der Reisepass muss bei Ankunft in Brasilien für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen mindestens noch sechs Monate gültig sein. Verlängerungen bis zu weiteren 90 Tagen sind vor Ort möglich. Auf Anfrage muss ein Nachweis der Rück- bzw. Weiterreise, sowie der Nachweis über ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthaltes erbracht werden.
Bei der Einreise muss man ein Formular ausfüllen, welches man in der Regel bereits im Flugzeug ausgehändigt bekommt. Dieses Einreiseformular übergibt man den brasilianischen Beamten der „Policia Federal“ zusammen mit dem Reisepass am entsprechenden Schalter noch vor der Gepäckausgabe.
Man erhält dann einen Durchschlag des Formulars, den man den Reisepass beilegen sollte. Bei der Ausreise wird dieser Durchschlag von der Behörde amFlughafen verlangt. Es ist wichtig, während des Aufenthaltes in Brasilien gut auf dieses Formular zu achten. Sollte es verloren gehen, wende man sich an einen Beamten der Policia Federal, bevor man an den Ausreiseschalter kommt. Auf jedem internationalen Flughafen und in jeder Stadt gibt es Büros dieser Behörde.
Seit neuester Zeit bekommt man bei der Einreise ein zweites Formular ausgehändigt. Darauf soll die Einfuhr von extrem hohen Geldbeträgen und Gütern festgehalten werden.
Für Kinder:
Die im Kinderausweis eingetragene Nationalität muss "deutsch" lauten. Alleinreisende Jugendliche benötigen eine schriftliche, ins Portugiesische übersetzte und von einem Notar und von dem zuständigen Konsulat beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern. Bei Reise mit nur einem Elternteil ist die schriftliche Einverständniserklärung des nicht mitreisenden Elternteils einschließlich Übersetzung und Beglaubigung ebenfalls erforderlich.
Für Geschäftsreisende:
Visum erforderlich. (Siehe unten)
Antragsunterlagen:
Ein Einführungsschreiben des Arbeitgebers in dem über Zweck, Tätigkeit und Dauer des Aufenthaltes informiert wird. Ebenso eine Bestätigung der Kostenübernahme und die Anschrift des brasilianischen Unternehmens. Zwei Visaanträge "Pedito de Visto" in portugiesischer Sprache. Zwei gleiche Fotos vor hellem Hintergrund. Antragsunterlagen sind bei den brasilianischen Konsulaten anzufordern.
Zollbestimmungen:
Die folgenden Artikel können zollfrei nach Brasilien eingeführt werden:
- 400 Zigaretten oder 250 g Tabak oder 25 Zigarren
- 2 l alkoholische Getränke
- Geschenke im Gegenwert von bis zu 500 US$ sowie Bücher, Zeitschriften Kleidung und andere persönliche Gebrauchsgegenstände (z.B. Kamera, Rasierapparat, Haarfön, Radio etc.)
Fleisch- und Käseprodukte sowie andere von Tieren stammende Produkte, Obst, Gemüse, Pflanzen und Pflanzenteile, Tierfutter, landwirtschaftliche Produkte (Honig, Wachs, etc.), lebende Insekten und Schnecken, Impfserum, Viren, landwirtschaftliche Vernichtungsmittel etc.
Folgende Produkte dürfen nicht ausgeführt werden:
Ausfuhrverbot besteht für lebende Tiere (z. B. Papageien) sowie für Tierhäute und Felle, für ungeschliffene Edelsteine, Fossilien und natürlich auch für Drogen und Waffen. Brasilien stellt hierfür auch generell keine Ausfuhrbewilligung aus. Brasilianische Pflanzenarten dürfen nur dann ausgeführt werden, wenn sie aus gärtnerischer Kultur stammen, d.h. nicht der Natur entnommen sind.
Impfungen:
Grundsätzlich werden in Brasilien keine Impfnachweise verlangt.
Empfehlenswert sind dennoch Tetanus-Impfung und eine Gammaglobulin-Injektion
zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte gegen Hepatitis.
Bei
Reisen in das Amazonasgebiet
und das Pantanal sind
Malaria-Prophylaxe und Gelbfieber-Impfung dringend anzuraten.
ACHTUNG:
Für
Reisende die älter als neun Monate sind und aus einem Infektionsgebiet nach
Brasilien einreisen ist eine Impfbescheinigung zwingend vorgeschrieben!Als
Infektionsgebiete gelten folgende Länder und Regionen:
Afrika:
Angola, Gambia, Guinea, Kamerun, Kenia, Mali, Nigeria, Sudan und Zaire
Amerika:
Bolivien,
Ecuador, Kolumbien und Peru (besonders bei Rundreisen zu beachten!)
Diese
Angaben haben nur Empfehlungscharakter! Vor Reiseantritt sollten Sie auf
jeden Fall einen Arzt konsultieren, der Ihnen fachlichen Rat geben und die
notwendigen Vorsorgemaßnahmen durchführen kann.
Ärzte und Apotheken:
Die ärztliche Versorgung
für Privatpatienten ist in Brasilien in den Städten und Ballungszentren
hervorragend und lässt sich durchaus mit unseren Standards vergleichen. Man
zahlt in bar und lässt sich für die Reiseversicherung eine Quittung
ausstellen mit Angabe der Krankheit und Therapieform. In allen größeren
Städten gibt es auch Deutsch sprechende Ärzte, eine ausführliche
Adressenliste enthält der preiswerte »Medizinische Auslandsführer (World
Medical Guide)« im Einhorn-Presse Verlag.
Bei kleineren Problemen
kann man auch direkt in der Apotheke Hilfe suchen. Die sog. Farmácias bzw.
Drogarias sind oft rund um die Uhr geöffnet und zahlreicher als Kneipen und
Bars. Sollten sie mal geschlossen sein, wird häufig eine telefonische
Hotline angeboten.
Es ist ratsam, bereits in
Deutschland eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen.
Bekleidung:
Brasilien ist ein warmes
Land. Leichte Bekleidung ist empfehlenswert, vorzugsweise aus Leinen und
Baumwolle! Denken Sie an Shorts, T-Shirts, Badehosen, Badeanzüge, Bikinis
und Bermudas, sowie an Sandalen und Tennisschuhe. Sonnenbrille nicht
vergessen.
In Südbrasilien, aber auch
schon in den Bundesstaaten São Paulo und im Süden Minas Gerais, kann es im
brasilianischen Winter (Juni bis August) und manchmal am Ende des Herbsts
(Mai) jedoch kühl, ja sogar empfindlich kalt werden und zu Frost und
Schneefall kommen. Hier sind Wollsachen und ggf. sogar Handschuhe
angebracht.
Durch die mangelnde
Isolierung der Häuser empfindet man die Kälte noch stärker als in
Deutschland, wo man eine Heizung hat. Auch die Klimaanlagen in Hotels,
Kaufhäusern u.a. sind oft sehr kühl eingestellt.
Brasilien ist, was die
Kleidung anbetrifft, kein sehr formalistisches Land, dagegen einer der
größten Mode-Exporteure der Welt. Mit normaler Freizeitkleidung liegt man
meistens richtig, aber Männer mit Bermudas geben sich in den Innenstädten
sofort als Touristen zu erkennen.
Will man allerdings in ein
etwas besseres Restaurant oder eine Diskothek gehen kann es sein, das ein
Jackett erwartet wird.
Sicherheit:
In letzter Zeit wird in
unseren Medien sehr viel von Gewalt und Kriminalität in brasilianischen
Großstädten berichtet, so dass man den Eindruck bekommen kann, sich dort
überhaupt nicht mehr frei bewegen zu können. Dieser Eindruck ist jedoch
falsch, wenngleich die Kriminalität, die ihre Ursache oft im sozialen Elend
eines Teils der Bevölkerung hat, zweifellos vorhanden ist. Es ist aber nicht
schlimmer als in New York, Los Angeles, Miami, Jakarta, Johannesburg,
Kapstadt, Buenos Aires, Mexico City, Delhi...Touristen müssen am
häufigsten unter Taschendiebstahl leiden, besonders in Rio und São Paulo. In
diesem Fall leistet man am besten keinerlei Gegenwehr und gibt ohne Zögern
alles her, was verlangt wird. Körperliche Angriffe sind
nur zu befürchten, wenn man bei einem Diebstahl Unvernünftigerweise
Gegenwehr leistet.
Einfache Regeln schützen oft vor
unangenehmen Überraschungen:
Wertsachen am besten im
Hotelsafe lassen, ebenso wie Reisepass, Reiseschecks, Flugticket oder
größere Summen von Geld. Von wichtigen Dokumenten sollte man vor
Reiseantritt Kopien anfertigen, und diese separat aufbewahren.Wichtige Dokumente, die
man unbedingt mitführen muss oder größere Geldbeträge trägt man am besten in
einem Geldgurt direkt am Körper. Generell gilt, nur soviel
Geld und Kreditkarten wie nötig mitnehmen und vor allem am Strand sollte man
möglichst wenig Wertsachen mitnehmen, da man seine Taschen beim Baden z.B.
nicht im Blick hat.Etwas Bargeld sollte man
allerdings immer dabei haben, sonnst könnten mögliche Diebe unerwartet
brutal reagieren.Abends geht man möglichst
in Gruppen bummeln und fährt evtl. mit dem Taxi ins Hotel zurück. In den
größeren Städten soll man niemals das Gepäck aus den Augen lassen.Allerdings sollte man auf
gar keinen Fall zu misstrauisch sein. Im Allgemeinen sind Brasilianer sehr
fröhliche und hilfsbereite Menschen.Während man Elektrogeräte
wie Digitalkameras, Walkmans und Videokameras in Europa vor allem vor Wärme,
Wasser und Sand geschützt werden müssen sollte man sie in Brasilien
besonders vor Straßenkinder schützen...
Zeitzonen und Zeitverschiebung:
Innerhalb Brasiliens werden drei Zeitzonen unterschieden:
-Zone 1: Regionen Nordosten (z.B.
Recife und Salvador), Südosten (z.B. Rio de Janeiro und Ouro Preto), Süden
(z.B. Iguaçu-Wasserfälle und Florianópolis) und fast der gesamte Norden
Brasiliens (Amazonasgebiet). In dieser Zone herrscht die brasilianische
Standardzeit. MEZ - 4 Stunden
-Zone 2: Region Mittelwesten (z.B.
Pantanal), außer Bundesstaat Goiás und die Hauptstadt Brasília, und Region
Norden zum Teil (z.B. Teil Bundesstaat Amazonas).MEZ - 5 Stunden
-Zone 3: Region Norden zum Teil (z.B.
Bundesstaat Acre und westlicher Zipfel des Bundesstaates Amazonas).
MEZ -6 Stunden
Außerdem bestehen zur
brasilianischen Standardzeit 5 Stunden Zeitdifferenz während der
europäischen Sommerzeit. Und während der brasilianischen Sommer- und
Frühlingszeit (Mitte Oktober bis März) wird der Zeitunterschied auf drei
Stunden reduziert. So entspricht 13.00 Uhr in Brasília 16.00 Uhr in
Deutschland.
Strom:
Die Spannung beträgt meist
110, ab und zu auch 220 Volt. Im Allgemeinen gibt es Zweipolsteckdosen, für
Rasierapparate ist also kein Adapter nötig, für Föns eventuell schon. Rio,
São Paulo und Belo Horizonte haben meist 110 V, seltener 220 V; Salvador 110
V, Manaus 127 V. In Recife, Brasília und in einer Reihe anderer kleinerer
Städte beträgt die Spannung 220 V.
Es wird auf jeden Fall
empfohlen einen Reiseadapter mitzunehmen.
Post:
Die Postämter „Correios“
sind Mo-Fr von 8 bis 17 Uhr, samstags von 8-12 Uhr geöffnet und an einigen
Flughäfen und Shopping Centers bis 21 Uhr.
Briefe nach Europa
brauchen von größeren Städten 5-7 Tage, aus abgelegeneren Regionen oft 10
Tage, wenn man das Wort „prioritário“ auf die Karte schreibt.
Sonst werden sie als „economico“
bearbeitet und brauchen bis 15 Tage.
Telefon:
Brasilien ist mit anderen
Ländern durch das internationale
Direktwählsystem verbunden. Vom Hotel aus kostet ein
Gespräch viel mehr als auf den Telefonämtern (z.B. Telefônica in São Paulo
und Telemar in Rio, Belo Horizonte und im Nordosten Brasiliens). Sowie
Embratel im ganzen Land.
Abends nach 21 bis 5 Uhr,
samstags nachmittags und sonntags ist das Telefonieren
in der Regel bis zu 50% billiger.
Ins Ausland direkt nach
Deutschland z.B. muss man: 00 (XX)* 49 plus Telefonnummer wählen,Will man für
Inlandstelefonate öffentliche Telefonzellen benutzen, muss man sich auf der
Post, am Kiosk oder in Bars „fichas telefônicas“ (Telefonmünzen) oder
meistens eine „cartão telefônico“ (Telefonkarte), die es in verschiedenen
Preiskategorien gibt (bis ca. 100 Reais),
besorgen.
*00 (21) mit Embratel, 00 (23) mit Intelig und 00 (31) mit Telemar.
Mobilfunk:
In Brasilien wird im Moment
das Handy-Netz im 1900 Bereich (analog USA) betrieben. Seit
2002 besteht ein Roaming-Abkommen zwischen
Swisscom, Orange und Brasilien.
Sie können
beispielsweise in Städten wie Belo Horizonte, São Paulo und Rio de Janeiro
mit Ihrem Handy problemlos telefonieren, auch ins Ausland.
Die Kosten
sind sehr unterschiedlich und liegen zwischen 0,7 Euro und 5,3 Euro.
Hauptstadt:
Brasilia
- 01. Jan. Neujahr
- 20. Jan.* Tag der Stadt Rio de Janeiro
- 25. Jan.* Tag der Stadt São Paulo
- Karneval
- Karfreitag
- 21. April Tiradentes-Tag (Entdeckung Brasiliens)
- 01. Mai Maifeiertag
- Fronleichnam
- 07. Sept. Unabhängigkeitstag
- 12. Okt. Mariä Erscheinung
- 02. Nov. Allerseelen
- 15. Nov. Tag der Republik
- 24. Dez. Heiligabend
- 25. Dez. Weihnachten
- 31. Dez. Silvester
