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Der Nationalpark von Iguacu

Ein ökologisches Wunderwerk


Maki im Nationalpark IguacuDer Nationalpark von Iguaçu, der am 17. November 1986 von der UNESCO zum erhaltenswerten Gut der Menschheit erklärt wurde, und die von Itaipu Binacional durchgeführten Projekte in dem Gebiet des momentan größten Wasserkraftwerks der Erde tragen dazu bei, daß der Nationalpark Iguaçu zu einem Symbol für den Naturschutz geworden ist.

Wasserfälle von IguacuIn diesem Park stehen die Wasserfälle (CATARATAS) von Iguaçu im Mittelpunkt und können als wahres Weltwunder bezeichnet werden. Von der Natur in einem Halbkreis angelegt sind sind mit einer Gesamtbreite von 2.700 Metern einer der größten Wasserfälle der Erde. Sie versetzen die Besucher jedes Mal in höchstes Erstaunen beim Anblick des weißen Wasserschaumes, der von einer Höhe von bis zu 72 Metern aus den zahlreichen Wasserfällen donnernd in die Tiefe stürzt. Die Lage an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien machen den Besuch von beiden "Seiten" aus zu einem ungergeßlichen Erlebnis.
Die Anzahl der vorausgegangenen Regentage und der Niederschlagsmenge verändern den Anblick stets: Je nach Durchflußmenge des Iguaçu-Flusses schwankt die Zahl der Wasserfälle zwischen 150 und 300 und nach heftige Regenfällen erlebt man sogar einen roten Wasserfall. Ein solcher Anbick überrascht und fasziniert die Betracher und es entseht ein Gefühl der Hochachtung vor der Vollkommenheit der Natur. Bei einem Besuch der Wasserfälle wird der Kontakt zum Wald, zum Wasser und zu den Tieren zu einem hinreißenden Erlebnis.

Stausee ItaipuDer künstlich angelegte Stausee von Itaipu, der 40 Kilometer vom Park entfernt liegt, bietet eine weitere Kontaktmöglichkeit mit der Natur. Der angestaute Strom des Paraná-Flusses stellt für den Schutz von Fauna und Flora ideale Bedingungen her, die durch die von Itaipu Binacional durchgeführten Umweltprojekten von der Natur auch angenommen wurden. In der Region befinden sich zahlreiche Zufluchtsorte für Tierarten, die vom Aussterbens bedroht sind. Einheimische Fischarten werden dort ebenfalls gezüchtet, um die durch die Anlage des Stausses verursachte Gleichgewichtsstörung der Natur wettzumachen. Daß eine künstlich erzeugte Wasserfläche von fast 2000 km² auch Auswirkungen auf das regionale Klima hat soll nicht verschwiegen werden.
Fast jeden Tag entstehen durch Verdunstung riesige Wolkenberge, durch die dann auch, füher nie vorstellbare, Wassermassen vom Himmel kommen, wenn sich die "Schleusen" öffnen.

Gepard im Nationalpark IguacuIn der ganzen Region wird der Naturschutz übrigens, auch deshalb, sehr ernst genommen. In der Stadt Foz do Iguaçu wurden zum Beispiel alle Bäume katalogisiert, damit die Bevölkerung und die Touristen zukünftig über ein weiteres Naturvermögen verfügen können, das wohl von der UNESCO nicht unter Naturschutz gestellt wurde, das aber beweist, daß Foz do Iguaçu sehr danach trachtet, ein Symbol für der Naturzchutz auf dem ganzen Kontinent zu werden. Foz do Iguaçu kann sich damit in jeder Hinsicht für eine ungeheuer priviligierte Stadt halten.

Fotos und Text bereitgestelt von http://www.welterbestaetten.de/br/iguacu.htm
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